Unser 7. #Familienmoment

Die liebe Küstenmami ruft jeden 2. und 4. Mittwoch dazu auf, einen Familienmoment zu schildern. Macht doch auch mit: Hier könnt ihr lesen, wie das geht.

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Da sind wir wieder, zum ersten #Familienmoment in diesem Jahr. Vor zwei Wochen haben wir einmal ausgesetzt und nun steigen wir wieder ein. Aber womit? Tja, Montagabend war ich noch ganz sicher, was ich schreiben werde, nämlich davon, wie toll es am Dienstag in der Kita war und dass Kringel und ich ja ab Sommer täglich dort sein werden – ich um zu arbeiten, er als Kita-Kind. Es war auch schön am Dienstag in der Kita, Kringel hat sich gleich wohl gefühlt, wurde von zwei älteren Kindern zum Spielen mitgenommen und kam nur hin und wieder im Büro vorbei, wo ich mit meiner Chefin ein Gespräch hatte. Soweit, sogut. Ihr ahnt es schon, irgendwas lief dann schief.

Kitainterne Gründe, die ich auch voll und ganz nachvollziehen kann und für die im Grunde niemand anderes als ein blöder Zufall verantwortlich ist, sorgen dafür, dass es ab Sommer keinen Platz für Kringel in dieser Kita geben wird und für mich keinen Arbeitsplatz dort. Uff. Ja, so hab ich auch geguckt.

Voraussichtlich im Herbst 2017 kann uns gesagt werden, ob wir im Frühjahr 2018 aufgenommen werden können. Voraussichtlich.

Ja, auch das sind #Familienmomente: Momente, in denen plötzlich der Kita-Platz und der Arbeitsplatz um voraussichtlich 9 Monate nach hinten verschoben werden. Kann sich spontan ändern, in beide Richtungen.

Mehr wissen wir nun auch noch nicht. Ein paar Nächte drüber schlafen und hoffen, dass die Schockstarre sich legt und neue Ideen kommen. Wobei, der Kopf ist voller Ideen, sie müssen nur sortiert werden. Die Kita ist so perfekt, sowohl als Arbeitsplatz als auch für Kringel. Aber bis Frühjahr 2018 oder eventuell noch länger zu warten fühlt sich nicht gut an. Aber jetzt mal schnell einen Kita-Platz aus dem Hut zu zaubern scheint unmöglich. Selbst, wenn man die eigenen Ansprüche an eine Kita herunterschraubt sind da noch 80 Kinder auf der Warteliste. Vielleicht sollte ich doch endlich den angestaubten Businessplan aus der Schublade holen und eine eigene Kita aufmachen…?

Ich hoffe, euch spätestens im nächsten #Familienmoment bessere Nachrichten überbringen zu können.

 

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4 Kommentare

  1. Uih, krass. Und ich dachte schon am Anfang: „Oh, das ist ja toll, Kind und Arbeit an einem Ort, wie wundervoll!“ Oh man, nach so einer Wendung ist man wohl echt erst mal Baff … Hoffe es wendet sich alles zum Guten!
    Ne, eigene Kita wäre natürlich auch toll. Alles nach den eigenen Vorstellungen machen. Toll. Aber auch gaaaanz schön viel Verantwortung und Stress 😉 Liebe Grüße!

    1. Ja, das wäre toll gewesen: Beide in der gleichen Kita. Spart ja auch viel Zeit, wenn Kita fürs Kind und Arbeitsplatz eins sind. Und dann auch noch so nah an Zuhause dran. Und die Kita ist so toll, sowohl für Kinder als auch als Arbeitsplatz. Hach, was hat sich das Schicksal da nur wieder ausgedacht. In 5 Jahren werden ich bestimmt sagen „Es war gut so“ aber jetzt… Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. In einer anderen Kita ist ab sofort eine ganz tolle Stelle frei, aber noch hab ich keine Ahnung, wo ich Kringel unterbringen soll. Ich starre mal weiter das Telefon an und versuche, trotzdem nicht durchzudrehen *lach*

  2. „Uff!“ hätte ich auch gesagt bei so einer bösen Überraschung. Ach, das tut mir total leid für Euch beide – doch wo sich eine Tür schließt, öffnet sich hoffentlich eine andere. Erzähl doch mal, was ist das für ein Business-Plan?

    Liebe Grüße + fest gedrückte Daumen für eine neue Lösung
    Deine Küstenmami

    1. Dankesehr. Zum Glück hat mein Arbeitgeber ja mehrere Kitas, irgendwo werde ich (übergangsweise) unterkommen. Nachdem der erste Schock verdaut ist, habe ich da sogar was Interessantes gefunden – hoffe, ich erreiche am Montag die entsprechenden Personen.

      Im letzten Semester der Erzieherausbildung hatte ich ein Seminar „Arbeitsplatz selbst gestalten“ und da ging es um die fiktive Gründung einer Kita, so richtig mit Businessplan, der funktionieren würde – aber natürlich nochmal aktualisiert werden müsste. & Startkapital wäre natürlich auch was Feines.

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