Unser 5. Familienmoment

Die liebe Küstenmami ruft jeden 2. und 4. Mittwoch dazu auf, einen Familienmoment zu schildern. Macht doch auch mit: Hier könnt ihr lesen, wie das geht.

Logo FamilienmomentEine ausgeprägte Fremdelphase, wie sie im Buche steht, hatte Kringel nicht. Er war phasenweise bei Menschen, die er nicht so häufig trifft, anfangs etwas zurückhaltend, „taute“ aber mehr oder weniger schnell auf. Bei seiner Großtante brauchte er stets ein wenig länger, was vermutlich einfach daran lag, dass er sie selten sah. An ihr kann es jedenfalls nicht liegen, denn sie ist die Kinderliebe in Person, hat in den USA als Nanny gearbeitet und später lange Zeit das Kind einer Freundin betreut. Kringel blieb allerdings stets etwas zurückhaltend, was mir irgendwie sehr leid tat. Umso mehr habe ich mich gefreut, als Kringel am vergangenen Samstag schon nach fünf Minuten seine Großtante dazu aufforderte, mit ihm gemeinsam das Herbstgesteck bei Uroma zu zerrupfen. Wenig später tobten die beiden fröhlich lachend mit einem großen Ball durchs Wohnzimmer und ich dachte zufrieden: Endlich!

Wie verhalten eure Kinder sich bei Verwandten, die sie nur selten sehen? Machen sie Unterschiede bei den verschiedenen Personen?

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2 Kommentare

  1. Wie viel Freude so ein zerrupftes Herbstgesteck doch bringen kann :)))
    Ich habe so gelacht und freue mich für Euch! Unsere Küstenkinder brauchen auch immer etwas zum Auftauen – und klar, bei vertrauten Personen bzw. denen, die sie häufig zu Gesicht bekommen, geht es deutlich schneller!

    Viele liebe Grüße
    Deine Küstenmami

    1. Ja, da war die Uroma auch gar nicht böse drum, auch, wenn ein bisschen was vom Herbstgesteck natürlich auch kaputt gegangen ist.
      Eine Woche später gab es schon ein Wiedersehen mit der Großtante und Kringel ist ihr sofort auf den Arm gehüpft. 🙂

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