Mamafit

Mamafit ist ein Fitnesskurs bei Sportspaß, der so eine Art Zwischenstufe zwischen dem Rückbildungskurs und normalen Fitnesskursen darstellt. Je nach Trainerin variieren natürlich die Schwerpunkte, die eine Trainerin macht mehr für die schrägen Bauchmuskeln, die andere mehr für die Ausdauer, die nächste legt den Fokus auf Rücken und Schulterbereich. Daher lohnt es sich, verschiedene Kurse zu probieren.

Der kleine Kringel und ich gehen zweimal die Woche zu Mamafit. Das ist nämlich das Tolle an dem Kurs: Das Baby bzw Kind bis drei Jahren darf mitgebracht werden. Es steht altersgerechtes Spielzeug bereit und wenn man ein paar Mal da war, sind die Kinder meist völlig entspannt und spielen einfach drauf los. In unserem Fall klappt das prima, ich mache Sport und Kringel krabbelt rüber zu seinen Freunden mit denen er dort immer spielt. Perfekt. Bis…ja, bis der Teil beginnt, bei dem wir uns auf die Matten legen. Ich bin die mit dem Baby auf dem Kopf. Auf dem Gesicht. Auf dem Bauch. Immer. Argh. Der Kringel erklimmt stolz wie Oskar den „Mount Mama“ und während er sich genüsslich auf meinen Hals setzt, höre ich die Trainerin „Schön weiteratmen, ausatmen, Bauchnabel einziehen.“ Kann man jemand das Baby von meinem Kopf nehmen? An schlechten Tagen bringt Kringel seine Kumpels mit, dann klettern da bis zu drei Babys auf mir rum. Aber heute, ja heute hatte ich riesengroßes Glück, denn die Trainerin hatte ihre Cousine, die zur Zeit Ferien hat, dabei. Die Cousine, 13 Jahre alt, war ganz verliebt in Kringel und seine Kumpels und spielte die ganze Zeit mit ihnen. Juhu, ich konnte endlich mal den kompletten Sportkurs mitmachen, ohne Baby auf dem Kopf, Gesicht oder dem Bauch.

Aber auch sonst macht der Kurs riesengroßen Spaß und ich finde es toll zu sehen, wie Kringel sich entwickelt hat von „Ich will bei Mama auf dem Arm sitzen, die ganze Zeit“ hin zu „Tschüß Mama, ich geh spielen“.

Gibt es bei euch auch Fitnesskurse für Mamas, bei denen die Babys mitkommen dürfen? Ich finde das total praktisch.

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2 Kommentare

  1. Ich mache auch einen Sportkurs mit Kind – nennt sich hier auf dem Dorf: „Bodystyling mit Kid“ und wird vom örtlichen Sportverein angeboten! Ich bin so froh, da es für mich die einzige Möglichkeit ist Sport zu machen. Kinderbetreuung – no-go für meine Kinder :-/ , Sport, wenn Papa zu Hause ist – leider umpraktikabel , da zu unzuverlässig 🙁 und Joggen – finde ich einerseits doof und auch mein Beckenboden kann keine Freude daran finden 😉 ….

    Übrigens: bei Mottenübungen turnen die Kinder IMMER auf einem rum – #protipp nach 4 Jahren „Mama-Sport“!

    Liebe Grüße
    Mother Birth

  2. Ja, solche Sportangebote, bei denen man die Kinder mitbringen kann, sind super. Sonst würde ich auch nicht regelmäßig dazu kommen, Sport zu machen. Außerdem hat es den tollen Nebeneffekt des Kontaktes zu anderen Kindern, Kringel hat schon seine kleine Gang mit der er immer spielt, den anderen Mamas die Wasserflaschen klaut usw. 🙂

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