Fiebermessen mit dem Visiofocus Fieberthermometer

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Auf der Babywelt Messe in Hamburg habe ich mich am Stand von Vital Innovations über deren Produkte informiert. Der Medizinproduktehersteller war so freundlich, mir das VisioFocus Fieberthermometer für einen Produkttest zur Verfügung zu stellen.

Das VisioFocus Fieberthermometer misst kontakt- und geräuschlos per Infrarot die Körpertemperatur: Perfekt für all die Momente, in denen das kranke Fieberbaby endlich schläft und man sich fragt, wie die Temperatur jetzt eigentlich ist und man das Baby aber nicht wecken möchte um rektal zu messen.

Aber: Wie genau ist das VisioFocus Thermometer? Es heißt ja immer, rektal zu messen sei am genausten.

Wir haben es ausprobiert: Länger und ausführlicher als geplant, denn Kringel hatte während seiner letzten Erkältung nicht nur Fieber, nein, er hatte einen Fieberkrampf, der uns eine nächtliche Blaulichtfahrt ins Krankenhaus bescherte. Dazu schreibe ich euch an anderer Stelle mehr, ich möchte nicht, dass irgendjemand denkt, ich würde Kringels Leid für eine Produktvorstellung nutzen. Ein Fieberkrampf ist übrigens medizinisch gesehen nicht schlimm, aber – holla die Waldfee – ich verfall noch immer in Panik, sobald Kringel leicht erhöhte Temperatur hat. Deshalb ist es auch zu meinem abendlichen Ritual geworden, mit dem VisioFocus nochmal schnell seine Temperatur zu checken wenn er schläft – so merkt er nichts von meinem mütterlichen Kontrollwahn, denn das geht geräuschlos und ohne dass ich ihn damit berühren muss, er bekommt es also gar nicht mit.

Das VisioFocus wird mit passenden Batterien geliefert, es benötigt 4 AAA Baterien und die halten laut Herstellerangaben 3 Jahre bzw 30.000 Messungen. Wenn die Batterien eingelegt werden, kalibriert sich das Fieberthermometer zunächst selbst.. Diese Kalibrierung läuft auch später immer mal wieder automatisch ab, wenn man zum Beispiel von einem wärmeren in einen kälteren Raum wechselt, geht aber sehr schnell.

visiofocus
Im Ruhezustand wird die Raumtemperatur angezeigt

Auf dem VisioFocus gibt es drei Tasten: Eine, um die Temperatur von Menschen zu messen, eine, um die Temperatur von Flüssigkeiten und Gegenständen zu messen und eine, um die letzten 9 Messungen zu sehen.

Fiebermessen geht wie bereits erwähnt ganz leicht und in Sekundenschnelle: Man klappt die Schutzkappe am oberen Ende des Fieberthermometers zur Seite, hält es in Richtung Stirnmitte des Babys oder Kindes und drückt dann die Taste mit dem Gesicht, also die Taste für das Messen der Temperatur von Menschen. Auf der Stirn erscheinen dann zwei Halbkreise und darin eine Zahl, die sich noch ändern kann. Jetzt geht ihr mit dem Fieberthermometer so nah ran bzw so weit weg, dass die Zahl genau innerhalb der beiden Halbkreise zu sehen ist. Dann lasst ihr die Taste mit dem Gesicht los und es wird gemessen. Sowohl auf der Stirn als auch auf dem Display könnt ihr die Temperatur dann ablesen. Ich finde das super komfortabel, denn es piepst nicht, es summt nicht, es brummt nicht, es klackt nicht, es ist vollkommen leise.

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Zum Messen muss die Zahl mittig im Kreis zu sehen sein

Dadurch, dass die Temperatur auf die Stirn projeziert wird und auch auf dem Display angezeigt wird, ist es während des Messens hell genug, so dass ich damit auch nachts im dunklen Kinderzimmer messen kann und kein zusätzliches Licht einzuschalten brauche. Denn wenn das kranke Fieberkind endlich schläft, fragt man sich ja doch von Zeit zu Zeit, ob die Temperatur nun eigentlich wieder im Normalbereich ist oder ob sie, zum Beispiel, weil das letzte Fieberzäpfchen schon so viele Stunden her ist, etwa wieder ansteigt. Früher hier es dann hier: Schlafsack auf, Body auf, Windel auf, Fiebermessen im Popo. Kein Wunder, wenn das Kind dann dabei aufwacht. Diese Zeiten sind hier das des VisioFocus nun vorbei.

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Die Temperatur wird auf dem Display und auf der Wand angezeigt

Schön und gut, aber kann ich der Messung trauen?, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Das haben wir uns auch gefragt und es intensiv getestet. Wir haben nämlich zunächst mit unserem Fieberthermometer rektal gemessen und danach mit dem VisioFocus auf der Stirn. In den meisten Fällen waren die beiden sich einig, es gab höchstens Unterschiede von 0,1 bis 0,2 Grad. Und wer sagt denn eigentlich, dass unser günstiges Standardfieberthermometer aus der Drogerie die einzig wahre Wahrheit aufs Zehntelgrad genau sagt? Ich würde mal behaupten – bzw habe es im Kinderkrankenhaus sogar ausprobiert – dass drei rektale Messungen mit drei verschiedenen Fieberthermometern des gleichen Herstellers abweichende Ergebnisse liefern. Soviel also dazu, dass das rektale Messen immer richtig ist…

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Hinter der blauen Klappe ist die Messeinheit

Die eigene Körpertemperatur könnt ihr übrigens ganz easy vor dem Spiegel messen, wenn gerad niemand da ist um das für euch zu machen.

Mit der mittleren Taste könnt ihr zum Beispiel die Temperatur des Badewassers, des Milchfläschchens oder, wie ich euch bei Instagram in einem Video zeige, der Kinderzimmerwand messen. Das geht genauso leicht wie das Messen der Körpertemperatur.

Nachdem wir unser altes Fieberthermometer ausführlich mit dem VisioFocus vergleichen haben und wirklich nur selten Abweichungen festgestellt haben, und wenn, dann nur um 0,1 oder 0,2 Grad, wissen wir, dass wir der Messung des VisioFocus trauen können. Und weil es so super ist, dass man damit kontakt- und geräuschlos die Körpertemperatur des Babys oder Kindes – und natürlich auch bei Erwachsenen – messen kann, möchte ich es gern an euch weiterempfehlen. Dazu der Tipp: Vergleicht anfangs die Messungen mit eurem bisherigen Fieberthermometer, damit ihr wisst, wie es sich so verhält. Euer bisheriges Fieberthermometer und unseres sind sich bestimmt auch nicht immer einig.

Was für ein Fieberthermometer nutzt ihr? Seid ihr zufrieden mit dem Handling und der Genauigkeit?

Hier gibt es weitere Infos rund um das VisioFocus Foeberthermometer sowie Bilder und Videos.

 

 

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8 Kommentare

    1. Ich musste auch immer Licht anmachen, wenn ich mit dem normalen Fieberthermometer gemessen habe spätestens dann waren alle richtig wach. Beim VisioFocus siehst du die Temperatur erst auf der Stirn zwischen den beiden Halbkreisen, dann im Display und außerdem wird die dann noch einen Moment nach vorn gestrahlt und man kann sich die Zahl nochmal in ganz groß auf der Wand ansehen. & trotzdem ist es nicht so hell, dass das Kind davon wach wird.

  1. Liebe Mama in Hamburg,

    das klingt wirklich toll und vor allem äußerst praktisch! Wir haben ein echt gutes Ohrthermometer, doch das kontaktlose Messen fände ich auch mal interessant, vor allem, weil die Kids davon nachts nichts merken. Meine Küstenkinder reagieren nämlich besonders sensibel, wenn sie schlafen, und ich möchte sie möglichst nicht wecken.

    Ganz lieben Dank für Deinen ausführlichen Bericht!

    Liebe Grüße vom Meer
    Küstenmami

    1. Na, da wäre ich aber auch hellwach, wenn du nachts bei mir mit dem Ohrthermometer ankommen würdest 😉
      Unser Ohrthermomter (ich habe mit hohen Erwartungen das gleiche gekauft wie das, was mein Hausarzt hat) ist sehr launisch, ich muss zwischen den beiden Ohren ein ziemliches Temperaturgefälle habe, wenn ich der Messung glauben soll. Außerdem nerven mich die Schutzkappen beim Ohrthermometer – sie sind zwar klein, aber man hat trotzdem jedes Mal Plastikmüll. :/

  2. Wir haben ein Ohrthermometer, da die rektale Messung für die Kinder nicht so angenehm ist – gerade für die ältere Tochter nicht, die ja auch immer älter wird und das nicht mehr so gerne hat. 😉

    Das VisioFocus sieht ja genial aus, kannte ich noch gar nicht, diese Art Fieber (und vieles mehr, wie ich in deinem Artikel erfahren habe) zu messen. Genial!

    Liebe Grüße
    Mamamulle

    1. Es freut mich, dass ich dir neue Infos habe geben können. Ja, für die größeren Kinder ist das mit der rektalen Messung echt doof, das kann ich gut verstehen. Mein Hausarzt hat auch ein Ohrthermometer und da dachte ich, dann muss das ja gut sein und habe das Gleiche für uns gekauft. Für Baby- und Kleinkindohren ist das zwar nichts, aber für Erwachsene und leider hat mich unser Ohrthermometer sehr enttäuscht – es scheint, als würde die Temperatur bei jeder Messung gewürfelt statt gemessen werden. Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich im linken Ohr 34,6 Grad und im rechten Ohr 39,3 Grad habe 😀

  3. Was für ein praktisches Teil! Vielen Dank für die Vorstellung, ist eine echte Alternative wenn man nicht das grelle Licht nicht mitten in der Nacht einschalten möchte.

    Liebe Grüße
    Daniela

  4. Wir haben bei unseren beiden Mäusen ein Ohrthermometer von Braun im Einsatz. Damit sind wir eigentlich auch ganz zufrieden. Allerdings haben auch wir das Problem, dass man im Dunklen keine Chance hat die Temperatur abzulesen. Das wäre tatsächlich noch ein Argument für einen Umstieg. Vielen Dank für deine Vorstellung & Empfehlung.

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