Erstausstattung: Der Windelmülleimer

In der Reihe “Erstausstattung – Was brauche ich wirklich?” geht es heute um den Windelmülleimer. Hier stelle ich euch praktische Must-haves rund ums Baby vor und bin gespannt auf eure Meinung und Erfahrungen dazu.

Schon während der Schwangerschaft haben wir uns mit dem Thema Windelmülleimer auseinander gesetzt.
Durch meine Arbeit in der KiTa kannte ich den Diaper Champ. Er ist einer der Windelmülleimer, die mit ganz normalen Müllbeuteln arbeiten. Die Kiwimama hat ihn gekauft und auf ihrem Blog davon berichtet.

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Der Windelmülleimer von Chicco

 

Im Handel erhältlich sind ebenfalls Windelmülleimer, die so arbeiten, dass jede einzelne Windel in einen eigenen Beutel kommt, damit alles geruchssicher verschlossen ist. Jede Windel in einer eigenen Plastiktüte? Ui, das macht ja noch mehr Müll als Windeln ohnehin schon machen, dachten wir uns. Trotzdem sahen wir uns das mal genauer an. Es gibt für diese Mülleimer im Zubehör runde Boxen in denen sich ein langer Plastikschlauch befindet. Gerüchten zu Folge muss man nicht zwingend die Plastikschlauchboxen des Herstellers kaufen, es gibt auch kompatible, günstigere Lösungen. Aber egal ob Original oder Nachbau, man braucht immer diese Boxen mit den Schläuchen. Außerdem ist es sinnvoll, mal nachzurechnen, was die Hersteller da behaupten in Sachen „Reichweite“. Bei einem Neugeborenen kommen locker 10 bis 12 Windeln am Tag zusammen. Später werden es zwar weniger Windeln, aber die einzelnen Windeln sind größer als die der Neugeborenen. Ich habe es jetzt für diesen Beitrag nicht noch einmal nachgerechnet, aber ich erinnere mich noch daran, dass die Angaben der Hersteller, wie lange so eine Plastikschlauchbox ausreichen würden, absolut nicht meiner Berechnung entsprachen. Dies alles führte dazu, das wir uns schnell einig waren: Wir wollen einen Windelmülleimer, der mit ganz normalen Müllbeuteln funktioniert.

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Der Windelmülleimer von Chicco

 

In die engere Auswahl kamen der schon erwähnte Diaper Champ und ein Windelmülleimer von Chicco. Preislich lagen beide sehr nah beieinander und auch von der Größe und dem Design her waren die ähnlich. Unsere Wahl fiel auf den Chicco Windelmülleimer, da man bei diesem die „Schleuse“ so gut auswischen kann.

Genau wie beim Diaper Champ kann man ganz normale Müllbeutel verwenden und wir leeren ihn etwa 2 – 3 Mal die Woche. Die Windel sind geruchssicher aufbewahrt, nur beim Müllbeutelwechsel muss man natürlich mal kurz die Luft anhalten. 🙂

Letztendlich können wir beide Mülleimer gleichermaßen empfehlen. Bei dem von Chicco lässt sich die Schleuse besser reinigen, dafür fallen die Windeln alle auf einen Stapel und verteilen sich nicht so gut im Mülleimer (das liegt an der schräg angeordneten Schleuse), man muss den Mülleimer also entweder häufiger leeren oder mal dran wackeln, damit der Windelberg sich besser verteilt. Beim Diaper Champ ist die Schleuse nicht ganz so easy zu reinigen, aber dafür verteilen sich die Windeln innen drin besser.

So, nun seid ihr dran, wo landen bei euch die benutzten Windeln?

Weitere Beiträge rund um die Erstausstattung findet ihr hier.

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