Erstausstattung: Babybett und Matratze (inkl. Werbung)

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In der Serie „Erstausstattung – was brauche ich wirklich?“ geht es heute um das Babybett und die Matratze.

Wir haben uns für ein klassisches Gitterbett entschieden und zwar eins, bei dem rundherum Gitter sind, also auch an Kopf- und Fußende, damit das Baby in alle Richtungen rausschauen kann. Außerdem war uns schnell klar, dass wir ein gut erhaltenes, gebrauchtes Babybett kaufen wollen. Hauptsächlich aus dem Grund, dass dann der Lackgeruch schon ausgedünstet ist (ich wollte nämlich unbedingt ein weißes Bett) und natürlich auch, weil es günstiger ist als ein nagelneues Bett und wir dann mehr Geld in eine gute Babymatratze investieren können, denn die sollte unbedingt neu sein.

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Ich fand bei eBay Kleinanzeigen ein Babybett, das uns gefiel. Weiß, rundherum mit Gittern, gut erhalten und für 35 Euro. Wir fuhren hin und gingen mit dem Bett, einem Sack voller Bauklötze, drei Babyschlafsäcken und zwei Nestchen fürs Bett wieder nach Hause. Die Vorbesitzerin, eine Zwillingsmama, war nämlich gerade am Ausmisten, wie praktisch für uns. Warum man trotzdem sehr aufpassen muss, wenn man etwas von Zwillingseltern kauft,  ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Das Bett wurde zu Hause erstmal geschrubbt und dann aufgebaut. Dann sah ich es: Laut der Beschriftung der Vorbesitzerin hatten wir die Teile von „Bett A“ aber die Schraubentüte von „Bett B“. Naja, passt schon. Denkste – eine spezielle Schraube fehlte. Ich rief sie an, sie entschuldigte sich vielmals aber konnte mir nicht helfen, denn leider war „Bett B“ mit dem Schraubentütchen von „Bett A“ schon vor Monaten verkauft worden. Ich entschied mich dazu, bei IKEA anzufragen, ob ich die spezielle Schraube in Altona als Ersatzteil kaufen könne. Die Antwort war, man könne mir nicht garantieren, dass die in Altona die Schraube haben, aber ich soll meine Adresse mitteilen, sie wird mir zugeschickt. Wochenlang passierte einfach gar nichts. Ich gab die Hoffnung schon auf, da kam ein kleiner Brief aus Schweden. Also, wirklich aus Schweden, deshalb hatte das auch so lange gedauert. Darin war die Schraube und das Bett konnte endlich aufgebaut werden.  Wenn ich mal wieder was von Zwillingseltern kaufe, achte ich ganz genau darauf, ob ich die passenden Teile bekomme.

Anschließend mussten wir eine Matratze finden. Während bei dem Bett von Anfang an Klarheit herrschte, war die Frage nach der richtigen Matratze eine ziemliche Herausforderung. 60×120 cm, das war klar, das war durch das Bett vorgegeben. Dann bitte mit waschbarem Bezug und natürlich ohne Schadstoffe im Bezug und auch sonst in der gesamten Matratze. Die soll bitte nicht nach chinesischer Plastikspielzeugfabrik riechen. Ach ja, und wenn wir schon dabei sind: Für den Stubenwagen brauchen wir auch eine Matratze.

Ich verbrachte einen ganzen Abend damit, zu recherchieren und zu vergleichen. Material des Bezuges, Belüftungskanäle in der Matratze, Matratzen mit Baby-und Kinderseite, extra Schlafkomfort, super-extra Schlafkomfort, super-super-extra… Es tauchten Matratzen für mehr oder weniger viel Geld auf und am Ende hatte ich eine lange Liste mit Modellen, die in Frage kommen und beschloss, noch eine Nacht drüber zu schlafen.

Solltet ihr vor der gleichen Herausforderung stehen, dann kann ich euch die Seite „Matratzen Test Sieger“ sehr ans Herz legen. Dort werden nämlich Matratzen, sowohl für Baby- und Kinderbetten als auch für Erwachsene getestet und bewertet. Sowas hätte ich mir auch gewünscht, aber damals gab es die Seite noch nicht und ich musste mir die Arbeit selbst machen, ohne die Matratzen wirklich testen zu können, ich konnte ja nur die Herstellerangaben vergleichen, und Expertin auf dem Gebiet war (und bin) ich natürlich auch nicht. Deshalb finde ich es umso praktischer, dass dort Experten die Matratzen testen und bewerten. Auf der Seite ist auch nochmal alles erklärt, was bei einer Babymatratze wichtig ist. Beispielsweise, dass der Bezug mindestens bei 60°C waschbar sein sollte, was es mit der Trittkante auf sich hat und wie lange eine Babymatratze eigentlich hält. Außerdem gibt es dort Infos zu den unterschiedlichen Materialien, der Härte, der Schadstofffreiheit und den verschiedenen Größen.

Was hat euch bei der Entscheidung geholfen? Habt ihr ein neues Bett, ein gebrauchtes oder gar was selbstgebautes für euer Baby?

Dieser Artikel entstand in freundlicher Kooperation mit matratzen-test-sieger.de

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