Ein beinahe tödliches Ostergeschenk

Ostern liegt hinter uns und da das Baby noch nicht von Schokoeiern profitiert, gab es andere Geschenke. Ich finde es zwar übertrieben, dass Ostern, was die Geschenke betrifft, langsam zu einem zweiten Weihnachten wird, aber ich hoffe, die Geschenkeflut in diesem Jahr lang nur daran, dass für das Baby noch keine Schokoeier versteckt worden sind.

Ich kann ja verstehen, dass man dem Baby etwas schenken möchte. Wenn die eigenen Kinder schon volljährig sind oder man gar keine hat, mag es schwierig sein, etwas passendes zu finden. Daher der Tipp an alle, die einem Baby etwas schenken wollen, sei es zu Ostern oder wozu auch immer: Fragt doch einfach die Eltern um Rat. So bekamen wir zum Beispiel einen weiteren NUK Magic Cup, über den wir uns sehr freuen. Nicht so sehr gefreut haben wir uns über Badewasserfärbemittel für Kinder ab 4 Jahren und über Feuchttücher unbekannten Ursprungs made in Israel. Erstens nutzen wir Feuchttücher nur unterwegs, zweitens nutzen wir aus diversen (gesundheitlich) Gründen nur ganz bestimmte Feuchttücher und drittens haben wir davon mehr als genug. Ein klarer Fall von „hättet ihr mal vorher gefragt“.

Zur beinahe tödlichen Falle wurden heute morgen übrigens geschenkte Socken. Das Etikett fehlte bereits, ist ja auch okay. Ich wusch sie und zog sie dem Baby heute mal an. Das Baby zog sie aus, spielte damit. Und hatte irgendetwas entdeckt, was sehr interessant war. Es sah aus, wie ein Fussel, war aber dieses grätenartige Plastikteil, mit dem man Preisschilder befestigt. Als die schenkenden Personen die Preisschilder entfernt hatten, hatten sie die Plastikteile nicht vollständig entfernt. Das Baby wollte sich das gerade in den Mund stecken und nun denken wir mal kurz daran, das passiert wäre, wenn… Ich bin erstmal wütend im Dreieck gesprungen über diese Fahrlässigkeit und habe dann die schenkenden Personen per Mail sachlich, aber deutlich darauf hingewiesen, dass wir hier knapp an einer Erstickungskatastrophe vorbeigeschlittert sind.

Auf solche Geschenke können wir echt verzichten.

Du magst vielleicht auch

Keine Kommentare

    1. Aber echt… Ich fand meine Mail an die Schenkenden zwar sehr sachlich und nicht vorwurfsvoll, aber vielleicht hat gerade das ihnen Angst gemacht – sie haben jedenfalls angerufen und sich panisch entschuldigt. Sollte also nicht wieder vorkommen. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.