Aqua Fit für Schwangere

Für werdende Eltern und für frisch gebackene Eltern mit ihren Babys gibt es eine Vielzahl an Kursangeboten, die man für mehr oder weniger viel Geld besuchen kann. Von allen Seiten gibt es Empfehlungen und Ratschläge, wohin man gehen sollte, was man machen muss, was man lassen sollte…
Als Erzieherin habe ich da vielleicht einen ganz kleinen Vorteil was den Überblick angeht und möchte daher meine Erfahrungen gern mit euch teilen, bevor ihr nachher unglücklich im Kurs „Chinesisch für Babys“ sitzt, haha.

Immer mal wieder stelle ich euch hier Kursangebote vor, die ich selbst ausprobiert habe und bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen. Was habt ihr selbst ausprobiert, was war gut, was war weniger gut?

Los geht es diese Woche mit „Aqua Fit für Schwangere“.
Diesen Kurs gibt es beim Bäderland in Hamburg als Präventionskurs. Das bedeutet, dass er von den Krankenkassen bezuschusst wird. Der Kurs hat 8 Termine und am Ende bekommt ihr eine Teilnahmebestätigung, auf der steht, wie oft ihr mitgemacht habt. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen euch einen großen Teil der Kursgebühr, wenn ihr mindestens an 7 Terminen mitgemacht habt. Damit es am Ende keine Enttäuschung gibt, fragt bitte vorher bei eurer Krankenkasse nach, wie die Bedingungen sind. Dort könnt ihr auch gezielt nach Kursen fragen, die bezuschusst werden.

Der Kurs dauert 45 Minuten und startet mit einem Theorieteil an Land. Thema: Na klar – der Beckenboden. Natürlich wird auch vorher jede Teilnehmerin gefragt, ob es irgendwelche Beschwerden gibt und beim ersten Treffen wird sich nach der Schwangerschaftswoche usw erkundigt. Die Trainerin war immer sehr um unser Wohl bemüht.

Dann ging es ins warme Wasser des Kursbeckens, in unserem Fall der tiefe Bereich des Kinderbeckens, in dem uns das Wasser etwa bis zur Brust reichte. Nach einem Aufwärmteil mit der einer Choreografie, die an allen Terminen gleich war, startete der jeweilige Thementeil. Am ersten Termin war es ein sanftes Training und von Termin zu Termin steigerte sich das Training. Nach dem Termin mit dem Zirkeltraining hatte ich sogar richtig Muskelkater. Es kamen verschiedene Hilfsmittel wie Poolnudeln, Hanteln, Bretter, Bälle usw zum Einsatz. Es gab Training für die Arme, die Beine und natürlich immer wieder was für den Beckenboden. Ein Gruppenspiel, gefolgt von einem Entspannungsteil mit anschließendem Dehnen rundete die Einheit ab.

Mir hat Aqua Fit für Schwangere sehr gefallen, weil es ein sanftes und dennoch effektives Training im Wasser ist. Während des Trainings fühlt sich alles leicht an, aber beim Muskelkater am nächsten Tag merkt man dann doch, das man was getan hat. 🙂 Wer Rückenschmerzen hat, dem tut das Training bestimmt besonders gut. Auch gegen Wassereinlagerungen hilft das Training, wie übrigens Schwimmen allgemein.

Das Baby im Bauch hat sich meistens sehr ruhig und entspannt verhalten, ich glaube, es hat ihm gefallen.

Da meine Krankenkasse zwei Präventionskurse im Jahr bezuschusst und man sogar zwei Mal den gleichen Kurs machen kann (das geht aber nicht bei jeder Krankenkasse, fragt vorher nach), habe ich nach den 8 Terminen auch noch den nächsten Aqua Fit für Schwangere Kurs besucht, so gut hat es mir gefallen. Ich kam immer völlig entspannt und mit einem guten Gefühl nach Hause, das war toll. Außerdem hatte ich in der Schwangerschaft weder mit Rückenschmerzen noch mit Wassereinlagerungen zu kämpfen, was daran liegen könnte, dass ich den Kurs besucht habe.

Ich habe mich übrigens nun für „Aqua Fit Rückbildung“ angemeldet, los geht’s am 8. April und ich bin sehr gespannt und freue mich, euch dann auch davon zu berichten.

Habt ihr auch schonmal einen Aqua Fit Kurs gemacht?

Hier findet ihr die Artikel zu den anderen Kursen für Schwangere und junge Eltern, die ich schon besucht habe.

 

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