1. Advent: Altonaer Kinderkrankenhaus

An jedem Adventssonntag möchte ich euch auf dem Blog einen Verein oder eine Einrichtung vorstellen, die ich ganz persönlich unterstützenswert finde und bei der ich mich freuen würde, wenn ihr das genauso seht und ebenfalls spendet.

Wir starten mit: dem Altonaer Kinderkrankenhaus

AKK Logo

Nach einer Nacht mit hohem Fieber, die ich ohne zu übertreiben als schlimmste Nacht meines Leben bezeichnen kann, sagte uns die Kinderärztin, ich müsse mit dem noch nicht mal 8 Wochen alten Kringel ins Kinderkrankenhaus, da er wegen eines Infekts dort mit Antibiotikum behandelt werden muss.

Da waren ich also: Freitagmittag in der Notaufnahme des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK) mit einem hoch fieberndem Kringel in der Trage vor dem Bauch, einer gepackten Tasche in der Hand, einer Einweisung mit Diagnose in der anderen Hand und einem tonnenschweren Felsbrocken auf dem Herzen.

Von unserem Aufenthalt dort schreibe ich euch nochmal genauer, heute geht es ja nicht so sehr um uns, sondern um das AKK an sich und unsere positiven Erfahrungen dort.

Wir wurden dort sehr herzlich aufgenommen und schon im Eingangsbereich wurde deutlich, dass dies kein Krankenhaus, sondern ein Kinderkrankenhaus ist. Es gab viele Spielmöglichkeiten und alles war sehr kinderfreundlich gehalten. Alle Ärztinnen und Ärzte sowie alles weitere Personal ist hier 110% kinderfreundlich. Alle haben sich sehr viel Zeit für uns genommen und letztendlich sind es auch viele kleine Dinge gewesen, die zählten: Ein liebevoll gemaltes Namensschild an Kringels Bettchen, eine Kopfschmerztablette für die völlig fertige Mutter, ein Ventilator im Zimmer gegen die Hitze, sowieso ein Einzelzimmer für Kringel und mich, viel Zeit fürs Kind und ausführliche Erklärungen, ein Geburtstagsständchen zu Kringels 2 monatigem Geburtstag, ausleihbare Kinderwagen für einen Spaziergang und noch viel mehr. Wir waren zehn Tage dort und obwohl auf der Säuglingsstation viel los war, waren alle stets geduldig und freundlich.

Und hat nicht nur die Kinderfreundlichkeit im ganzen Haus – vom Oberarzt bis zur Reinigungskraft – gefallen, sondern natürlich auch die medizinische Kompetenz im Umgang mit Kindern. Klar, fast jedes Krankenhaus hat eine Kinderstation, aber in den meisten Fällen haben die Kinder dann auch mit Nicht-Kinderärzten zu tun, zum Beispiel beim Ultraschall, beim Röntgen usw. Im AKK kann man sicher sein, ausschließlich Ärztinnen und Ärzte zu treffen, die sehr erfahren und geduldig im Umgang mit Kindern sind – und auch die besorgten Eltern im Blick haben.

So sehr wir natürlich auch hoffen, dass Kringel nie wieder ins Krankenhaus muss, so sehr steht für uns auch fest: Wenn, dann fahren wir sofort wieder ins Altonaer Kinderkrankenhaus.

Damit das Altonaer Kinderkrankenhaus weiterhin so tolle Arbeit und so wichtige Dinge wie die Mitaufnahme der Mütter leisten kann, sind eure Spenden hier gut aufgehoben. Sie werden u.a. investiert in:

  • die Optimierung der Mutter-Kind-Unterbringung
  • innovative medizinische Geräte für die kleinen Patienten
  • Kunsttherapie für traumatisierte Kinder
  • besondere Stühle für das sogenannte „Känguruing“ für Mütter und Frühgeborene
  • Tapferkeitsmedallien für Kinder.

Neu ist übrigens der „150 Cent Club“, ein Förderverein, bei dem ihr ganz einfach online zwischen 150 Cent und 150 € an das AKK spenden könnt. Also, ich finde, da kann ja nun wirklich jeder mitmachen. Hier lang, bitte.

Alle weiteren Infos über die Spenden an das AKK findet ihr hier.

Meldet euch auch gern im AKK, wenn ihr Sachspenden wie Gesellschaftsspiele, Kinderwagen, Buggys, Autositze etc spenden möchtet oder wenn ihr Socken und Mützchen für Frühgeborene stricken möchtet. Ihr habt sicherlich tolle Ideen und ganz sicher habt ihr 150 Cent, die ihr spenden könnt.

Dieser Beitrag entstand aus purer Überzeugung – es ist selbstverständlich kein Geld geflossen damit ich darüber schreibe. Abgesehen davon könnte ich es nie mit meinem Gewissen vereinbaren, mich dafür bezahlen zu lassen, dass ich ich zu Spenden aufrufe.

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